Pfarrgemeinde
Das dreijochige Schiff ist tonnengewölbt mit breiten Stichkappen, in den Scheiteln mit Stuckrosetten. Der Altarraum zeigt noch das ursprüngliche Rippengewölbe, wobei im Schiff ein Kreuzgewölbe miteinbezogen wurde.

Der Orgelchor ruht auf vier steinernen Säulen. Die Orgel mit 12 Registern wurde 1983 restauriert. Damals versetzte man auch die wertvolle, aus dem Jahre 1679 stammende Kanzel. Über der Kanzel ist eine Marienstatue zu sehen – Immakulata. Die Pfarrkirche von Neckenmarkt ist zwar keine Marienkirche, es gibt aber in der Kirche zwei bedeutende Marienaltäre.

Dem Stil nach ist auch der Altar mit der Schmerzhaften Gottesmutter (Pieta) 1767 dem eben beschriebenen sehr ähnlich. In einer Nische ist eine Marienstatue mit ihrem toten Sohn zu sehen, von zwei Engeln flankiert.

Im Altar aus rotem Marmor ist unter der Mensa der Leichnam Jesu (Heiliges Grab) zu sehen, von zwei römischen Soldaten bewacht. Neben diesen beiden Seitenaltären ist auch der Hochaltar zu erwähnen. Er stammt aus dem Jahre 1913 von Stufesser, ist neugotisch, um, wie man seinerzeit sagte, besser in den gotischen Altarraum zu passen, und zeigt die Herabkunft des Heiligen Geistes. Maria steht im Mittelpunkt, von den zwölf Aposteln umgeben. Das Bild flankierten an beiden Seiten die hl. Stephanus und Ladislaus.

Die Pfarrkirche von Neckenmarkt wurde letztmalig in den Jahren 1999 bis 2000 mit einem Kostenaufwand von rund 6,5 Mio. Schilling renoviert.
 
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